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E-Rechnungs-Bridge

E-Rechnung mit eigener Software und älteren ERP-Systemen: XRechnung und ZUGFeRD ohne Wechsel

Eigenentwicklungen, Access- oder FoxPro-Anwendungen und alte ERP-Systeme ohne Schnittstelle können E-Rechnungen ausstellen, ohne ersetzt zu werden: Ihre Software erzeugt weiter PDF- oder Datendateien; der Windows-Agent oder die API übergibt sie an die Bridge, die daraus geprüfte XRechnungen und ZUGFeRD-Rechnungen macht und sie zurückliefert.

Rechnung aus eigener Software und älteren ERP-Systemen als PDF hochladen und prüfen

PDF-Rechnung hierher ziehen

oder klicken, um eine Datei auszuwählen. Max. 20 MB. Kein Konto nötig.

Die Datei wird nur zur Prüfung verarbeitet, nicht gespeichert (bei Übernahme in ein Konto maximal 60 Minuten zwischengespeichert) und nie für KI-Training verwendet.

Ausgangslage mit eigener Software und älteren ERP-Systemen

Individualsoftware kennt oft niemand mehr, der sie ändern könnte, oder eine Änderung wäre teurer als das ganze Produkt. Die Bridge braucht keine Änderung: Sie arbeitet mit dem, was die Software ohnehin ausgibt, und liefert das Ergebnis dorthin zurück, wo Ihr Prozess es erwartet.

Worauf es bei diesen Rechnungen ankommt

  • Hot-Folder: Der Windows-Agent überwacht einen Ordner (zum Beispiel C:\Rechnungen\Ausgang), lädt neue Dateien hoch und legt XRechnung/ZUGFeRD plus Bericht in C:\Rechnungen\E-Rechnung ab; Fehler landen mit Bericht in einem Fehlerordner.
  • Kundenzuordnung über Dateiname oder Ordner: Leitweg-ID und Zielformat je Kunde werden aus den Stammdaten ergänzt.
  • JSON statt PDF: Kann Ihre Software CSV oder JSON schreiben, liefern Sie strukturierte Daten; die Extraktion entfällt.
  • Druckertreiber (geplant): „Drucken“ in der alten Software erzeugt direkt die E-Rechnung.

So läuft die Anbindung

  1. Erste Rechnung hochladen: Die Bridge erkennt das Layout und speichert eine Lieferantenvorlage; Stammdaten (Kontakt, USt-IdNr, Bankverbindung, E-Adresse) tragen Sie einmal ein.
  2. Kunden anlegen lassen: Beim Wiedererkennen eines Kunden werden Leitweg-ID, E-Adresse und Zielformat vorgeschlagen.
  3. Automatisieren: Windows-Agent auf den Ausgangsordner richten oder die API nutzen. Nur Rechnungen mit fehlenden Pflichtfeldern brauchen einen Klick im Web.
  4. Eingang: E-Rechnungen von Lieferanten per Inbox empfangen, anzeigen, exportieren.

Die Anbindung erfolgt über die Datei- oder Druckausgabe Ihrer Software; an Ihrer Software wird nichts geändert.

Häufige Fragen

Unsere Software läuft auf einem alten Server. Geht das?
Der Agent benötigt Windows 10/Server 2016 oder neuer. Alternativ überwacht er einen Netzwerkordner von einem anderen Rechner aus.
Was passiert bei Netzausfall?
Der Agent puffert lokal und überträgt später; nichts geht verloren, jede Datei wird per Hash geprüft.

Quellen

  • § 14 UStG, § 27 Abs. 38 UStG (Wachstumschancengesetz)
  • BMF-Schreiben vom 15.10.2024 zur obligatorischen elektronischen Rechnung
  • Standard XRechnung (KoSIT): https://xeinkauf.de/xrechnung/
  • VOB/B §§ 14, 16, 17 (Abrechnung, Zahlung, Sicherheitsleistung)
  • § 13b UStG (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers)

Ihre Software bleibt. Ihre Rechnungen werden E-Rechnungen.

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